Vom Büro ins Projekt: Mitarbeiter wechseln die Seiten
Wer bei Stiftungszentrum.de arbeitet, identifiziert sich mit seiner Arbeit. Egal ob man eine Stiftungsgründung begleitet, Gremien betreut, für die Finanzbuchhaltung verantwortlich ist oder Spendenquittungen ausstellt, jeder Beschäftigte trägt seinen Teil dazu bei, dass gesellschaftliche Aufgaben nachhaltig gelöst werden.
Nichtsdestotrotz verliert auch der engagierteste Mitarbeiter im Alltag leicht den Bezug zu den konkreten Hilfsprojekten. Viele Teammitglieder wünschen sich auch einen tieferen Einblick in die Projektarbeit als sie ihn vom Büro aus bekommen. Aus diesem Grund ermöglichte Stiftungszentrum.de seinen Mitarbeitern einen Perspektivenwechsel: Eine Woche ‚Corporate Volunteering‘ für alle und Reisekosten von 1.500 Euro pro ‚Seitenwechsler‘. Ansonsten gab es keine Vorgaben.
Einige Mitarbeiter besuchten Einrichtungen in Deutschland wie beispielsweise ein Umweltschutzprojekt im Wattenmeer oder eine Streetworkstation für Straßenkinder in Hamburg. Drei Kolleginnen zog es nach Asien: Zwei reisten zu Kinderprojekten von Plan International nach Nepal, eine weitere besuchte ein Plan-Projekt in Laos (» zum Bericht von Corinna Zillich). Eine Gruppe begleitete einen Hilfskonvoi nach Serbien, zwei weitere Gruppen flogen nach Kenia bzw. Südafrika, um dort verschiedene Ausbildungs-, Gesundheits- und Entwicklungsprojekte kennenzulernen. Und die Auszubildende besuchte ein Umweltschutzprojekt in Costa Rica.
Als die 20 Seitenwechsler anlässlich der Weihnachtsfeier von ihren Erlebnissen und Eindrücken berichteten, wurde schnell deutlich, dass dieses Programm ein voller Erfolg war: Alle Teilnehmer haben live erlebt, wie wichtig ihre Arbeit ist und wie viel Freude es machen kann, sich für eine Kultur des Stiftens zu engagieren.

