Stiftung OMID
Omid bedeutet Hoffnung – und Hoffnung zu geben auf ein besseres Leben, das ist der Leitsatz von den Gründern Evelyn und Mustafa Taheri, die 2005 die Stiftung gründeten, um vor allem Frauen, Kindern, benachteiligten und behinderten Menschen in Not zu helfen.
Seit 2005 werden Projekte in Indien, Kamerun, Mozambik, Westjordanland und vor allem im Iran gefördert.
Im Jahre 2011 gingen Hilfen in Höhe von 150.812 Euro an folgende Projekte:
• Schule für Afghanische Flüchtlinge Omid im Süden von Teheran. Die Kinder und ihre Familien erhalten von staatlicher Seite keine Unterstützung und leben in bitterer Armut. Es wurden Schulräume für die Kinder errichtet. Abends werden auch die Mütter in der Computer- und Nähschule unterrichtet. Die Kinder bekommen täglich eine Mahlzeit in der Schule.
• In Azarshar im Norden Irans wurde der Bau eines Heimes für allein gelassene Mädchen unterstützt, sowie eine Näh-und Kochschule, in der Frauen und Mädchen einen Beruf erlernen, und sich so einen Lebensunterhalt schaffen können.
• In Nekka/Sari Iran wurde zusammen mit der Organisation Gol e Yas eine Arbeitsstätte errichtet, in der alleingelassene Frauen, die von der Familie ausgestoßen sind, eine Arbeitsmöglichkeit haben, um für sich und ihre Kinder den Lebensunterhalt zu verdienen und einen Beruf zu erlernen.
• In Sari/Iran wurde mit der dort ansässigen Frauenorganisation Zeinab eine Arbeitsstätte gegründet, wo alleinlebende Frauen Arbeit in der Herstellung von Speisen und Backwaren finden und auch ihre Kinder betreuen können. Für die Kinder werden die Kosten für Kleidung und Schulbedar übernommen. In diesem Jahr wird ein Heim für Waisenkinder errichtet.
• Die APCL Association for Protection of Child Labours unterhält im Süden Teherans ein Haus, in dem Kinderarbeiter, vernachlässigte und obdachlose Kinder, Hilfe und medizinische Versorgung erhalten. Sie können dort auch zur Schule gehen. Hier wurden die Kosten für ein tägliches warmes Essen übernommen. Es sind mittlerweile 980 Kinder, denen dringend geholfen werden muss.
• In Zusammenarbeit mit KUB Berlin hat die Stiftung ein Hörbuchprogramm für persisch sprechende Blinde gestartet. Im Iran werden Bücher auf DVD aufgenommen, die dann kostenlos an Blinde weitergegeben werden. Außerdem wurden in Zusammenarbeit mit einem selbst blinden Mitglied von KUB gebrauchte Braillezeilen in Deutschland aufgekauft und diese in den Iran gebracht und dort an bedürftige Blinde verteilt.
• Bei der Tiertafel München können sich Menschen, die die Kosten für ihr Tier nicht mehr selbst tragen können, Futter abholen und die Stiftung übernahm für einige der schlimmsten Notfälle die Tierarztkosten. Die Unterstützung eines Tierarztmobils ist geplant.

